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Ganz ohne Plastik! So gelingt der nachhaltige Frühjahrsputz

Der Frühling naht und die ersten Sonnenstrahlen scheinen durch das Fenster. Du siehst dich um und denkst, dass es Zeit für einen Frühjahrsputz ist. Warum ist das Verlangen im Frühjahr das Heim zu putzen so groß?

Es ist eine alte Tradition, die schon die Römer zelebriert haben. Februare ist lateinisch und bedeutet reinigen. So haben die Römer im Februar ihre Möbel nach draußen gestellt, und sie vom Staub befreit. In früheren Zeiten als noch mit dem Holzofen geheizt und auf einer offenen Feuerstelle gekocht wurde, lagerten sich über den Winter im ganzen Haus Staub, Asche und Ruß ab. Das galt es zu beseitigen, so dass die Menschen das Frühjahr nutzten. Die Tage wurden länger, die Nächte kürzer. Eine optimale Voraussetzung für ein Deep Cleaning. Diese Tradition haben die kommenden Generationen übernommen. Schon in alten Zeiten wusste die Hausfrau nachhaltig zu Putzen. Schließlich konnte sie nicht in den nächsten Supermarkt gehen, um Putzmittel zu kaufen. Geputzt wurde mit den Mitteln, die der Haushalt so hergab - Gallseife, Backpulver, Salz und Essig.  

In der heutigen Zeit sieht es anders aus. Wir kaufen Reinigungsmittel von Herstellern, die ihre Produkte über den grünen Klee loben. Diese Putzmittel sind überwiegend in Plastik verpackt. In einigen Putzmitteln steckt Plastik in Form von Flüssigkunststoffen, die laut Hersteller ein besseres Putzergebnis liefern. Sie sollen dafür sorgen, dass eine schnelle Wiederanschmutzung verhindert beziehungsweise verzögert wird. Alles für einen streifenfreien und hochpolierten Haushalt. Et voila! Die Preise sind billig und der Griff ins Supermarkt- oder Drogerieregal ein Leichtes. In der heutigen schnelllebigen Zeit wünschen wir uns Bequemlichkeit, Zeitersparnis und minimalen Aufwand das beste Ergebnis. Darauf springen die Hersteller auf, so dass Werbeslogans versprechen: " Mit einem Wisch ist alles weg." "Willst du viel spül mit X." "Soll´s wirklich rein sein, muss es X sein." Chemiekeulen werden geschwungen mit einer Leichtigkeit, und einem unermüdlichen Hang zur Perfektion. Uns ist es wichtig was unser Besuch von uns denkt. 

Reinigungskräfte schwören auf ihre chemischen Mittelchen. Da heißt es, lass die Arbeit das Reinigungsmittel übernehmen. In Reinigungsmitteln werden daher häufig starke Laugen oder starke Säuren zur Reinigung und Desinfektion eingesetzt. Säuren und Laugen sind ätzend, und gelangen in unser Trinkwasser. Flüssigkunststoffe, Mikroplastik - alles findet den Weg zurück in die Natur. Die Ausmaße sind unermesslich für alles Leben.

Wie können wir beim Putzen auf Plastik verzichten?

Nachhaltig putzen - ist die Antwort:

  • Überdenke deine Putzmittel - Wähle deine Reinigungsmittel ohne die unnötige Verpackung aus Einwegplastik, als auch Mikroplastik und Flüssigkunststoffe. Setze stattdessen doch mal auf die bewährten Hausmittel Zitronensäure, Essig oder Natron.
  • Ersetze Bürsten und Schwämme aus Plastik - Nutze lieber die Alternativen aus pflanzlichen Materialien. Diese halten deutlich länger und geben kein Mikroplastik ab.
  • Lasse es lange einwirken - Denn je länger du es einwirken lässt, desto weniger musst du schrubben. Das ist auch der Grund, weshalb Öko-Programme in der Spül- oder Waschmaschine länger dauern.

Du kannst auch ohne Aufwand Reinigungsmittel herstellen. Hier möchten wir dir ein paar wertvolle Rezepte vorstellen. Willkommen in Omas Küche!

 

Allzweckreiniger mit Natron:

Zutaten:

2 TL Natronpulver

2 TL fein geraspelte Kernseife

ca 500 ml warmes Wasser

1 Spritzer Zitronensaft

 

Anleitung:

Die Kernseife im warmen Wasser auflösen, Natron und Zitrone hinzugeben, auf Wunsch noch ein paar Tropfen ätherische Öle. Und das aus 4 umweltfreundlichen Zutaten. Fülle den Reiniger in ein Schnapverschlussglas- oder -flasche.

 

nachhaltiger Frühjahrsputz

Spülmittel für deinen Abwasch

Als Putz- und Spülmittel ist unsere vegane Spül- und Putzseife hoch ergiebig. Sie schäumt, reinigt gut und ersetzt bis zu 3 Plastikflaschen mit flüssigem Spülmittel. Zum Putzen empfehlen wir dir unser Spül- und Schwammtuch aus Zellulose.

 

Waschmittel für die Wäsche

Zutaten:

4 Esslöffel Waschsoda

30 g Kernseife

ein paar Tropfen ätherisches Öl

zwei Liter Wasser 

Kanister oder Flaschen zum Abfüllen.

 

Anleitung:

  1. Kernseife mit einer Küchenreibe klein raspeln.
  2. Wasser in einen Topf geben.
  3. Soda und geriebene Kernseife dazugeben, mit dem Schneebesen unterrühren und kurz aufkochen, bis sich alles aufgelöst hat.
  4. Eine Stunde stehen lassen und erneut unter Rühren kurz aufkochen. 
  5. Weitere 6-24 Stunden stehen lassen. Umrühren und nochmal erhitzen, bis alles flüssig ist. 
  6. Abkühlen lassen und optional ätherisches Öl hinzugeben. 
  7. Das fertige Waschmittel mit einem Trichter in Kanister oder Flaschen füllen.

 

Du siehst es ist keine Raketenwissenschaft beim Putzen auf Plastik zu verzichten. Es macht Spaß und ein gutes Gewissen. Wir Menschen, Tiere und Pflanzen lieben unsere Erde. Lasst uns gemeinsam etwas Gutes tun, und unseren Planeten schützen!


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