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Internationaler Energiespartag - Unsere besten Energiespartipps

Heute ist der internationale Energiespartag. Seit seiner Einführung im Jahr 2001 soll am 5. März ein weltweites Bewusstsein geschaffen werden für die zunehmende Nachfrage nach Energie und die damit verbundene Umweltzerstörung. Das Schöne ist ja, dass Energie sparen nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch gut für deinen Geldbeutel. Da lohnt es sich gleich doppelt mal wieder über den eigenen Energieverbrauch nachzudenken.

Schätzungsweise entfallen 15% des deutschlandweiten CO2-Ausstoßes auf private Haushalte. Es gibt also für jeden Einzelnen von uns unzählige Wege und Möglichkeiten mit denen wir Strom, Wärme und Wasser sparen können. Meist braucht es auch nur wenige Handgriffe, um diese dann auch in die Tat umzusetzen. Gewohnheiten zu verändern, kann zwar nervig sein, aber spätestens beim Blick auf die gesunkenen Rechnungen freut man sich, wenn man es angepackt hat. Die besten Energiespartipps haben wir euch hier zusammengestellt:

 

Energiespartipps für das Badezimmer:

 

Im Bad verbrauchen wir durch Dusche/Badewanne, Toilette und Waschmaschine das meiste Wasser in der gesamten Wohnung. Daher lässt sich hier viel Energie einsparen, wenn du allein den Wasserverbrauch senkst. Zusätzlich bietet sich im Bad aber auch Potential, um zusätzlich Strom einzusparen.

Bekannt ist ja, dass besonders Baden viel Wasser verbraucht. Etwa 140 – 200 Liter im Vergleich zu 30-80 Litern, die beim Duschen verbraucht werden. Nur selten zu Baden, macht das Ritual nicht nur zu etwas Besonderem, sondern hilft auch sehr viel Wasser einzusparen. Zusätzlich kannst du beim Duschen weniger Wasser verwenden, wenn du beim Einseifen das Wasser abstellst und kürzer und kälter duschst. Ein Sparduschkopf kann außerdem den Wasserverbrauch um etwa die Hälfte senken. 

Auch die Waschmaschine bietet viel Potential zum Wasser- und Stromsparen. Das Erhitzen des Wassers benötigt drei Viertel der Energie eines Waschgangs. Die Waschtemperatur auf 40° oder sogar 30° zu reduzieren, kann hier viel Strom einsparen. Außerdem solltest du die Waschmaschine nur vollbeladen anstellen. Verzichte auf die Vorwäsche, denn diese ist komplett überflüssig und auch mit dem normalen Waschprogramm wir deine Wäsche richtig sauber. Für nur leicht verschmutzte Wäsche kannst du auch das Kurzwaschprogramm nutzen.

Wäsche rein, Knöpfchen gedrückt und trockene Wäsche kommt raus. Ein Trockner ist zwar sehr praktisch, es ist aber immer energiesparender die Wäsche auf einem Wäscheständer zu trocknen. Du kannst bis zu 385 kg CO2 und 180 € jährlich einsparen, wenn du auf einen Trockner verzichtest. Deshalb sollte zumindest im Sommer der Trockner aus bleiben und die Wäsche an der frischen Luft getrocknet werden.

 

Energiespartipps für die Küche:

 

Einer der größten Stromfresser in deiner Wohnung ist der Kühlschrank. Kein Wunder, schließlich läuft er täglich auf Hochtouren. So kann er für bis zu einem Viertel deines gesamten Stromverbrauchs verantwortlich sein. Es kann sich also lohnen in neue, sparsame Kühlgeräte zu investieren, da sich diese bereits in wenigen Jahren durch die Stromeinsparung finanziert haben. Bei jedem Öffnen des Kühlschranks entweicht Kälte und es muss Energie aufgewendet werden, um diese zu kompensieren. Deshalb lieber nur einen kurzen Blick in den Kühlschrank werfen und die Tür nach jedem Öffnen schließen, auch wenn du mehrmals hintereinander Lebensmittel entnimmst. Auch solltest du warmes oder heißes Essen abkühlen lassen, bevor du sie in den Kühlschrank stellt. Kaufe einen Kühlschrank, der von der Größe her zu deinen Bedürfnissen passt. Wenn der Kühlschrank möglichst voll ist, ist weniger Platz für warme Außenluft da und er wärmt sich nicht so schnell auf.

Dein Gefrierschrank hat eine dicke Eisschicht? Dann ist es höchste Zeit ihn abzutauen, denn durch die Eisschicht erhöht sich der Stromverbrauch. Schon eine Vereisung von 5 mm erhöht deinen Stromverbrauch um 30% und kann jährlich bis zu 30 kg CO2 verursachen. Ein Kühlgerät mit No-Frost-Funktion kann hier Abhilfe schaffen, wenn du häufig das Gefrierfach öffnest. Andernfalls lohnt sich die zusätzliche Energie nicht, die diese Funktion verbraucht.

Zu jedem Topf der passende Deckel und wenn dann auch noch die Herdplatte perfekt dazu passt, kannst du den Energieverbrauch beim Kochen um bis zu zwei Drittel senken. Dabei darf der Topf ruhig etwas größer als die Herdplatte sein, nur nicht kleiner. Im Schnellkochtopf reduziert sich der Stromverbrauch durch die kürzere Garzeit sogar um bis zu 50%. Nutze beim Kochen die Restwärme und schalte den Herd- oder Backofen schon etwas früher ab. Nutze zum Erhitzen von Wasser lieber einen Wasserkocher, denn er ist deutlich effizienter als der Elektroherd. Um noch mehr Energie zu sparen, ist es wichtig, dass du nur so viel Wasser kochst, wie du auch benötigst. Ein zu viel erhitzter Liter am Tag kann sich auf 25 kg CO2 im Jahr summieren! Teilweise laufen Wasserkocher noch bis zu einer Minute, wenn das Wasser bereits kocht. Schalte daher das Gerät selbst aus, um noch mehr Energie zu sparen.

Genauso wie bei der Waschmaschine, gilt auch bei der Spülmaschine: Keine halben Sachen! Auch die Spülmaschine sollte nur angestellt werden, wenn sie voll ist. So verschwendest du nicht unnötig Wasser und Strom. Falls du ein Teil schon vorher brauchst, lohnt es sich dieses schnell mit der Hand abzuspülen. Für den normalen Abwasch ist die Spülmaschine aber besser als das Spülbecken, denn du sparst so bis zu 85% Wasser.

 

Energiespartipps für den Rest der Wohnung:

 

Heizen allein verbraucht 2/3 unserer Energie. Um hier Energie einzusparen, ist es wichtig, richtig zu lüften. Das heißt, für mehrere Minuten Stoßlüften bei abgedrehter Heizung. Stoßlüften statt Dauerlüften mit gekippten Fenstern kann bis zu 175 € im Jahr sparen. Des weiteren kann man rund 115 € einsparen, wenn man die Temperatur nur um ein Grad senkt. Damit einem trotzdem nicht kalt ist, lohnt sich die Investition in dicke Vorhänge, Kuscheldecken und Wollsocken. Damit der Heizkörper richtig heizen kann, solltest du darauf achten, dass er nicht zugestellt oder bedeckt ist.

Der Anteil Stroms am Energieverbrauch eines normalen Haushalts liegt bei etwa 15%, bei den Kosten verursacht Strom aber gut die Hälfte. An deinen Elektrogeräten ist ständig ein leuchtender Punkt zu sehen und du findest keinen richtigen Ausschalter? Geräte, die im Standby-Modus laufen, verbrauchen rund um die Uhr Strom und sind für einen Ausstoß von bis zu 245 kg CO2 im Jahr verantwortlich. Allein konsequent den Standby-Betrieb durch ausschaltbare Steckdosenleisten zu unterbinden, kann im Jahr etwa 100 € sparen. Achte außerdem darauf, bei Elektro- und Ladegeräten nach Gebrauch oder nach dem Aufladen den Stecker zu ziehen.

Liest du diesen Blogpost gerade auf einem PC oder einem Laptop? Für deine Klimabilanz ist ein Laptop deutlich günstiger. Denn er verbraucht viel weniger Energie und so kannst du bis zu 120 kg CO2 im Jahr vermeiden. Zusätzlich lässt sich Energie sparen, indem du die Energieeinstellungen deines Geräts optimierst. Eine geringere Display-Helligkeit und maximierte Akku-Laufzeit, durch den Stromsparmodus, fallen beim täglichen Arbeiten gar nicht auf. Auch solltest du darauf achten immer den Netzstecker zu ziehen, wenn du deinen Laptop ausgeschaltet hast. Der Akku verbraucht sonst auch dann noch Energie, wenn dein Gerät nicht mehr läuft.

Dass die herkömmliche Glühbirne ausgedient hat, wissen wir eigentlich schon lange. Trotzdem versteckt sich sicherlich auch in deinem Haushalt noch die eine oder andere Glühbirne. Höchste Zeit diese durch LEDs auszutauschen! Alle Glühbirnen aus der Wohnung zu verbannen, kann deinen Energiebedarf für Licht um bis zu 90% senken. Das sind bis zu 200 € weniger Stromkosten im Jahr. Außerdem halten LEDs über 20 Jahre bei täglichem Gebrauch, während Glühbirnen gerade mal auf ein Jahr kommen.

Auch wenn es beim Wechsel zu Ökostrom nicht direkt ums Stromsparen geht, solltest du das unbedingt anpacken. Ein durchschnittlicher Haushalt spart so im Jahr rund 935 kg CO2 pro Jahr ein. Das liegt daran, dass konventioneller Strom zum größten Teil aus fossilen Brennstoffen, wie Kohle oder Öl, gewonnen wird, welche enorm viel CO2 an die Atmosphäre abgeben. Ökostrom gilt als klimaneutral und hilft dir so klimaschädliche CO2-Emissionen zu sparen.

 

Fazit:

Wir hoffen, dass wir dir passend zum Energiespartag ein paar hilfreiche Tipps geben konnten, wie du vielleicht noch mehr Energie einsparen kannst. Du hast noch mehr Ideen zum Thema Energiesparen? Dann schreib sie uns gerne in die Kommentare 😊

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