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Rasierhobel - Warum du auf die nachhaltige Alternative umsteigen solltest!

Im Bad steckt besonders viel Potential, um auf nachhaltigere und plastikfreiere Alternativen umzustellen. Deshalb fängt die Zero Waste Reise meist hier an. Und wie sieht es bei dir aus? Duschgel, Shampoo und Handseife hast du durch feste Seife ersetzt? Zahnputztabs und Bambuszahnbürste zieren jetzt dein Waschbecken? Aber an den Rasierhobel hast du dich noch nicht herangetraut? Sowohl der Preis als auch die Rasierklingen ohne Plastikschutz schrecken erst einmal ab. Dabei sind diese Berührungsängste unbegründet, denn mit der richtigen Handhabung kann man sich auch mit dem Rasierhobel nicht schneiden und langfristig spart man sogar richtig Geld. Wir wollen heute mit den Vorurteilen aufräumen und euch zeigen, wie ihr mit Hilfe eines Rasierhobels plastik- und haarfrei durch den Alltag kommt.

 

Warum du auf einen Rasierhobel umstellen solltest

 

Selbst die Wahl des Rasierers hat große Auswirkungen auf unsere Umwelt. Schließlich sind herkömmliche Plastikrasierer große Umweltsünder. Allen voran Einwegrasierer, denn Dinge nach kurzer Benutzung wegzuwerfen verschwendet Ressourcen und produziert jede Menge unnötigen Müll. Doch auch die Systemrasierer mit austauschbarem Rasierkopf schneiden kaum besser ab.  Denn die Systemrasierer sind aus Plastik und werden in Plastik verpackt verkauft. Außerdem dauert es nicht lange, bis die Klingen abgenutzt sind und ausgetauscht werden müssen. Die passenden Wechselklingen sind in Plastik eingefasst und auch wieder in Plastik verpackt. Zum Glück gibt es nachhaltige Alternativen, die nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel schonen.

 

Rasierhobel & Systemrasierer – Was ist der Unterschied?

 

Beide Rasierer werden für die Nassrasur verwendet, unterscheiden sich jedoch im Material und im Aufbau. Der Rasierhobel besteht aus einem Griff, der meist aus Metall ist, und einem unbeweglichen Kopf, in den eine Rasierklinge eingelegt wird. Der Systemrasierer hat dagegen einen beweglichen Kopf, der sich leichter der Körperform anpasst. Dieser Rasierkopf enthält 3 bis 5 Klingen, die in Kunststoff eingefasst sind. Wenn sich die Klingen abgenutzt haben, wird der komplette Kopf ersetzt, während beim Rasierhobel nur die Klinge ausgetauscht werden muss. Eine Rasierhobel-Klinge hält etwa 8-12 Rasuren lang, bevor sie ausgetauscht werden muss. Die benutzte Klinge kann man jedoch noch einmal andersherum einlegen und so erneut verwenden. Dadurch produziert ein Systemrasierer deutlich mehr Müll und was besonders bedenklich ist, auch viel Plastikmüll. Bei den Rasierköpfen von Systemrasierern handelt es sich nämlich um Wertstoffgemische durch den mit Plastik verbundenen Edelstahl, welche nur schwer recycelt werden können. Die Rasierklingen des Rasierhobels kann man dagegen sammeln und beim Wertstoffhof abgeben, damit sie recycelt werden können. Beim Kauf der Rasierklingen sollte man zusätzlich darauf achten, dass diese nur in Papier oder Pappe verpackt sind.

 

Rasierhobel – Von wegen altmodisch!

 

Beim Anblick eines Rasierhobels fühlt man sich in der Zeit zurückversetzt. Vielleicht kennt man ihn noch aus Opas Badezimmer. Kein Wunder, schließlich war die Rasur mit dem Rasierhobel bis etwa in die 70er Jahre üblich. Danach hielten die Systemrasierer langsam Einzug ins Bad. Doch da wir uns immer mehr auf Nachhaltigkeit besinnen, ist die Rückkehr zum altmodischen Rasierhobel besonders für das plastikfreie Badezimmer interessant.

 

Ein netter Nebeneffekt ist, dass ein Rasierhobel langfristig deutlich günstiger ist. Mit einem Anschaffungspreis von 30 – 40 € ist ein Rasierhobel zwar teurer als ein Systemrasierer, der für ca. 10 € zu haben ist. Dafür spart man aber bei jedem Austausch der Klinge. Eine 10er Packung Rasierklingen kostet etwa 2,50 €, während man bei einem Systemrasierer für die gleiche Menge über 10 € hinlegen muss. Bei jedem Nachkaufen merkt man dann, dass Systemrasierer eigentlich eine ziemlich kostspielige Angelegenheit sind. Außerdem hält ein Rasierhobel bei guter Pflege ein ganzes Leben lang.

 

Ein Rasierhobel eignet sich nicht nur für die Bartrasur, sondern auch für alle anderen Körperteile, wie Beine, Achseln oder Intimbereich. So ist ein Rasierhobel sowohl für Männer als auch Frauen die perfekte plastikfreie Alternative für nachhaltig glatte Haut.

 

Rasierst du noch oder hobelst du schon?

 

Für eine saubere und sichere Rasur braucht es keine in Plastik eingefassten 3+ Klingen, wie es uns die Werbung gerne weismachen möchte. Die Rasur mit einem Rasierhobel führt zu einer deutlich glatteren Rasur und wenn wir ehrlich sind, haben wir uns mit dem Systemrasierer auch manchmal geschnitten, wenn wir unaufmerksam waren. Das Einzige, was man mit einem Rasierhobel überwinden muss, ist die Angst sich zu schneiden. Doch die Angst ist unbegründet, wenn du die folgenden Tipps und Tricks beachtest:

 

  1. Für die ersten Versuche mit einem Rasierhobel raten wir zu einem Exemplar mit geschlossenem Kamm. Die Klinge liegt bei einem geschlossenen Kamm weniger frei, dadurch besteht weniger die Gefahr, dass man sich schneidet.
  2. Feuchte die zu rasierende Stelle mit warmem Wasser gut an, damit die Haut von Fettrückständen befreit wird und die Haare besser hervortreten und bei der Rasur leichter erfasst werden können.
  3. Damit die Rasur noch leichter gelingt, empfehlen wir die Verwendung einer Rasierseife als nachhaltige Alternative zum Rasierschaum aus der Dose. Einfach die feuchte Haut mit der Rasierseife einreiben, bis Schaum entsteht. Dann gleitet der Rasierhobel noch etwas geschmeidiger über die Haut und du kannst sehen, wo du schon rasiert hast und an welche Stellen du noch ranmusst.
  4. Lege den Rasierhobel im 45-Grad-Winkel an und rasiere die Haut vorsichtig in kontrollierten Zügen. Das erfordert zwar etwas Übung, aber du wirst den Dreh sehr schnell raushaben.
  5. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren und ein gründlicheres Ergebnis zu erzielen, spanne die Haut mit der freien Hand, bevor du mit dem Rasierhobel darüberfährst.
  6. Übe nicht zu viel Druck auf den Rasierhobel aus. Der Rasierhobel ist nämlich um einiges schwerer als die Systemrasierer aus Plastik. Durch das Eigengewicht kommt der Druck von allein und die Klinge ist scharf genug, um die Haare direkt an der Wurzel zu erwischen. Die Klinge sollte ganz ohne Druck über die Haut gleiten, so vermeidest du auch dich zu schneiden.
  7. Da der Kopf des Rasierhobels nicht beweglich ist, solltest du an Bereichen, wie Knöcheln und Knien, besonders vorsichtig sein. An diesen Stellen am besten langsam und behutsam in kurzen Zügen rasieren.
  8. Damit die Rasierklingen möglichst lange halten, solltest du sie nach jeder Rasur reinigen und gut trocknen lassen. Dafür zerlegst du am besten den Kopf und reinigst die Teile unter fließendem Wasser. Anschließend trocknest du alles gut ab und schon ist dein Rasierhobel bereit für die nächste Rasur.

 

 

Rasierseife – Zero Waste statt Schaum aus der Dose

 

Den herkömmlichen Schaum aus der Sprühdose kannst du ganz leicht durch feste Rasierseife ersetzen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für deinen Körper. Denn im handelsüblichen Rasierschaum hat Öko-Test bedenkliche Inhaltsstoffe nachgewiesen. Vor allem Mikroplastik und PEG kommen in vielen Rasierschäumen vor. Aber auch potentiell gesundheitsschädliche Duftstoffe und das potentiell krebserregende Anilin wurden nachgewiesen. Bei Rasierseife bist du dagegen auf der sicheren Seite, wenn du auf zertifizierte Naturkosmetik setzt.

 

Und überzeugt? Dann gib dir einen Ruck und teste einen Rasierhobel mal aus! Besser für dich und die Umwelt ist es allemal.

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