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Nachhaltig & plastikfrei einkaufen – Alles, was du wissen musst!

Gerade einkaufen gewesen und schon quillt der Mülleimer vor Plastikverpackungen über? Das muss nicht sein! Jede/r Deutsche produziert jedes Jahr mehr als 220 Kilogramm Verpackungsmüll. Darüber hinaus werfen wir auch noch 55 Kilogramm Lebensmittel weg. Deshalb fängt ein nachhaltiges Leben, das Ressourcen und die Umwelt schont, bereits beim Einkaufen an. Zum Glück gibt es immer mehr nachhaltige Alternativen für den plastikfreien Einkauf. Wir verraten dir in diesem Beitrag, wie es geht.

 

Vorbereitung & Planung ist alles

 

Ein nachhaltiger Einkauf ohne Plastik fängt bereits bei der richtigen Vorbereitung und Planung an. Schreibe dir immer einen Einkaufszettel, damit du nur das kaufst, was du auch wirklich brauchst. Noch einfacher fällt einem das Schreiben des Einkaufszettels, wenn man sich vorher einen Plan gemacht hat, was man in den nächsten Tagen essen möchte. Dann noch schnell die bereits vorhandenen Lebensmittel überprüft und die fehlenden Zutaten kommen auf deine Einkaufsliste. So kannst du ganz einfach sichergehen, dass du nicht planlos beim Einkaufen bist und dir weder Sachen fehlen noch doppelt und dreifach im Schrank stehen.

 

Außerdem solltest du nicht mit leerem Magen einkaufen gehen. Denn wenn man hungrig ist, kauft man meist viel mehr, als man geplant hatte. Man greift dann nicht nur oft zu den doppelt verpackten To-Go Snacks, sondern gibt auch deutlich mehr Geld aus. Satt zum Einkaufen zu gehen spart also Müll und Geld.

 

Am einfachsten fällt einem natürlich der nachhaltige Einkauf im Unverpackt Laden, aber auch wenn du keinen dieser Läden in Reichweite hast, ist ein nachhaltiger Einkauf auf dem Wochenmarkt und in Bioläden möglich. Sogar im normalen Supermarkt ist ein plastikfreier Einkauf möglich, wenn man sich entsprechend darauf vorbereitet. Überlege schon beim Erstellen deiner Einkaufsliste, welche Lebensmittel du wo plastikfrei verpackt besorgen kannst. Beim Einkauf solltest du darauf achten, dass du, wo möglich, Verpackungen aus Glas und Papier statt aus Plastik kaufst.

 

Die richtige Ausstattung für deinen plastikfreien Einkauf

 

Wusstest du, dass eine Plastiktüte durchschnittlich nur 25 Minuten in Gebrauch ist? Deshalb ist es um so wichtiger, dass du auf die kleinen Plastiktüten für Obst und Gemüse genauso verzichtest, wie auf die Plastiktüten an der Kasse. Einzelnes Obst und Gemüse kannst du auch ganz unverpackt aufs Band legen. Bei größeren Mengen lohnt es sich jedoch die Lebensmittel in ein wiederverwendbares Obst- und Gemüsenetz zu legen. Besonders praktisch: Jedes Netz hat ein Etikett mit der Gewichtsangabe. Das Gewicht kann dann an der Kasse ganz leicht abgezogen werden und du bezahlst nur das, was tatsächlich im Beutel ist. Am besten legst du dir gleich mehrere dieser praktischen Netze zu und packst sie in deine Einkaufstasche, um sie nie zu vergessen.

 

Für den Unverpacktladen brauchst du zusätzlich noch leere Gläser und Glasflaschen. Du musst dir hier auch keine neuen Gläser zulegen, sondern gebrauchte Gläser spülen und wiederverwenden, statt sie im Altglas zu entsorgen. Diese Gläser werden zu Beginn deines Einkaufs gewogen und das Gewicht darauf vermerkt. Dann kannst du sie füllen und das Eigengewicht wird an der Kasse abgezogen. In einigen Supermärkten kannst du dir auch Käse, Wurst und Antipasti an der Frischetheke auch in mitgebrachte Gefäße füllen lassen. Am besten fragst du mal in deinem Supermarkt nach und bringst dann umweltfreundliche Boxen aus Edelstahl beim Einkauf mit. Brot und Brötchen kann man sich auch vom Bäcker in mitgebrachte Stoffbeutel packen lassen, das vermeidet zusätzlich unnötigen Papiermüll.

 

Um deinen Einkauf sicher zu verpacken und von der Kasse bis nach Hause zu transportieren, eignen sich die guten alten Jutebeutel genauso gut, wie Weidenkörbe oder Strohtaschen. Am besten hast du deine ganzen Utensilien griffbereit bereitstehen, damit du nichts vergisst und in deiner Not doch zum Plastikbeutel greifen musst.

 

Regional & saisonal

 

Regionale Lebensmittel sind immer besser, oder? Ganz so einfach zu beantworten ist dies leider nicht. Wenn zum Beispiel Äpfel bei uns keine Saison haben, kann die Alternative, die lange Transportwege zurücklegt sogar nachhaltiger sein. Äpfel werden bei uns von August bis November geerntet und während dieser Zeit sind die regionalen und am besten auch noch bio Äpfel eindeutig die nachhaltigste Variante. Es werden zwar auch im Frühjahr noch deutsche Äpfel verkauft, diese werden jedoch aufwändig gekühlt und gelagert, was viel Energie kostet. Ein Apfel aus Neuseeland, der mit dem Schiff zu uns transportiert wird, weist in dieser Zeit die bessere Ökobilanz auf. Es ist daher wichtig nicht nur auf Regionalität, sondern auch auf Saisonalität zu achten. Außerdem ist wichtig, wie die Lebensmittel angebaut wurden. Streuobstwiesen sind z.B. besser als riesige Plantagen und biologischer Anbau ist deutlich umweltfreundlicher als konventionelle Produktion mit Pestizideinsatz.

 

Lieber Bio in Plastik oder konventionell, aber unverpackt kaufen?

 

Oft steckt man im Supermarkt in dieser Zwickmühle: Kaufe ich jetzt Biogemüse in Plastikverpackung oder die unverpackte, konventionelle Alternative? Selbst Umweltexperten sind sich uneinig, was hier die bessere Variante ist. Die einen empfehlen besser das unverpackte Gemüse zu kaufen, auch wenn es aus konventionellem Anbau stammt, um unnötigen Plastikmüll zu vermeiden. Andere sprechen sich für das Bio-Produkt in Plastikverpackung aus, wenn die Variante bio und unverpackt nicht erhältlich ist. Am Ende muss der Käufer entscheiden, was ihm wichtiger ist: Plastik oder Pestizide vermeiden?

 

Bio-Gemüse ist übrigens oft eingeschweißt, da es gekennzeichnet werden muss. Da der Anteil von konventionellem Gemüse immer noch überwiegt, tragen die Bio-Produkte Plastik. Inzwischen gibt es aber schon teilweise umweltfreundlichere Varianten, wie Laser-Etiketten oder Papierbanderolen. Die Plastikhülle dient außerdem als Schutz vor Transportschäden, wenn Lebensmittel außerhalb der Saison längere Strecken zurücklegen müssen. Deshalb gilt auch hier, dass es nachhaltiger ist regional und saisonal zu kaufen ganz ohne Verpackung.

 

Kaufe frische Lebensmittel statt Fertigprodukte

Bei Lebensmitteln solltest du lieber auf frisch als fertig setzen, denn Fertiggerichte sind meist in Plastik, Alu und/oder Pappe verpackt. Auch mit Fertigsalat, Sandwiches, Müsli & Co., die Supermarkt fertig verpackt bereitliegen, kaufst du auch jede Menge Verpackungsmüll ein. Die kleinen Portionen sind außerdem deutlich teurer als größere Packungen – ein gutes Geschäft für die Hersteller, ein weniger gutes für uns und für die Umwelt. Ein ganzer Salatkopf oder frisches Obst macht weniger Müll, ist günstiger und mehr als ein paar Minuten dauert die Zubereitung auch nicht. Und wer auf Fertigessen verzichtet und stattdessen frisch kocht, spart nicht nur Verpackungsmüll, sondern ernährt sich außerdem gesünder. Durch den Verzicht auf Fertiggerichte kannst du auch deinen Konsum von umstrittenem Palmöl reduzieren. Denn dem WWF zufolge werden 17% des verwendeten Palmöls in weiterverarbeiteten Lebensmitteln und Produkten, wie Schokolade, Knabberzeug, TK-Pizzen und Fertiggerichten, verwendet.

Genauso solltest du die Frischetheke dem Kühlregal vorziehen. Fertig abgepackte Käse- und Wurstscheiben verursachen nicht nur viel Verpackungsmüll, sondern werden auch schneller schlecht. Greife daher lieber zu Lebensmittel von der Frischetheke, die du dir in deine mitgebrachte Dose füllen lassen kannst.

Außerdem solltest du Mehrfachverpackungen oder Einzelportionen meiden. Vor allem Süßigkeiten werden oft doppelt oder dreifach verpackt. Am Ende verursacht eine große Packung Gummibärchen deutlich weniger Müll als eine Tüte voll einzeln verpackter Schokoriegel. Auch mehrere kleine Verpackungen produzieren mehr Abfall als eine große. Sie sind aber nur dann besser für die Umwelt, wenn wir sie auch vollständig verbrauchen können, bevor die Lebensmittel schlecht werden. Das gleiche gilt für Nachfüllpackungen für z.B. Seifen oder Duschgels, die deutlich weniger Müll produzieren.

 

Hier kannst du nachhaltig & plastikfrei einkaufen:

 

Unverpackt-Läden:

 

Seit 2016 gibt es immer mehr Unverpackt-Läden in Deutschland und so ist verpackungsfrei einkaufen mittlerweile in fast jeder größeren Stadt möglich. Das Sortiment reicht meist von Lebensmitteln bis hin zu Drogerieartikeln. Teilweise wird auch nachhaltiges Büromaterial angeboten. Seine mitgebrachten Behältnisse kann man sich aus Füllstationen oder Eimern selber befüllen. So ist müllfreier Einkauf ganz einfach möglich.  Eine Liste an Unverpackt-Läden, die immer wieder aktualisiert wird, findest du hier: Diese Unverpackt-Läden gibt es in Deutschland

 

Wochenmärkte:

 

Wochenmärkte findest du in jeder größeren Stadt mindestens einmal in der Woche. Hier überzeugen die Frische der Lebensmittel und das oft regionale Angebot.  Tipp: Kurz vor Schluss werden die Preise meist reduziert, so dass man hier noch mal Geld sparen kann.

 

Bioläden:

 

Bioläden punkten nicht nur mit nachhaltigen Lebensmitteln, sondern auch mit einem immer größer werdenden Angebot an unverpackten Waren. Hier kann man guten Gewissens einkaufen und tut noch etwas Gutes für die Umwelt.

 

Hofläden:

 

Gerade in ländlichen Gegenden gibt es oft Hofläden, in denen der Bauer direkt verkauft, was er frisch geerntet hat. Außerdem gibt es noch andere Erzeugnisse, wie Milch, Eier oder Honig. Die regionalen und saisonalen Erzeugnisse sind besonders umweltfreundlich.

 

Plastikfreie Onlineshops:

 

Falls du keinen Unverpackt-Laden oder ähnliches in deiner Nähe hast, bietet sich der Einkauf in einem plastikfreien Online-Shop an. Es gibt mittlerweile einige Online-Shops, die nachhaltige und plastikfreie Produkte anbieten und diese auch plastikfrei verschicken. Eine Liste, wo du plastikfrei online einkaufen kannst, findest du unter anderem bei Smarticular.

 

 

Wir hoffen, dass dir unsere Tipps helfen in Zukunft noch nachhaltiger und plastikfreier einzukaufen. Wir haben noch etwas vergessen? Hinterlasse uns weitere Tipps und Tricks um Plastik beim Einkauf zu vermeiden in den Kommentaren.

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