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Mehr als nur ein Abfallprodukt – Was du über Bienenwachs wissen musst

Bienenhonig findet man in fast jedem Haushalt. Bienenwachs dagegen ist vielen nur in Form von Kerzen geläufig. Dabei hat Bienenwachs viele positive Eigenschaften und man kann den kostbaren Stoff vielfältig für selbstgemachte Kosmetik, zu Heilzwecken oder im Haushalt verwenden. Bienenwachs fällt als Abfallprodukt an, weil Bienen es zum Bau ihrer Waben produzieren. Da sich die Waben abnutzen und schließlich nicht mehr bewohnbar sind, sortieren Imker*innen in regelmäßigen Abständen diese alten Waben aus. So halten sie den Bienenstock sauber und schützen das Volk vor Krankheiten. Diese aussortierten Waben werden anschließend eingeschmolzen und von Schmutzpartikeln befreit. Durch das Erhitzen entsteht wieder reines Bienenwachs, welches auf vielfältige Weise eingesetzt werden kann.

 

 

Was macht Bienenwachs so besonders?

 

Bienenwachs hat von Natur aus antiseptische Eigenschaften. Deshalb eignet sich Bienenwachs besonders gut für Kosmetik, aber auch für Bienenwachstücher, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen und eine nachhaltige Alternative zu Frischhaltefolie sind. Darüber hinaus wirkt Bienenwachs feuchtigkeitsspendend, schützt die Haut und kann bei trockener und juckender Haut Linderung schaffen. Bienenwachs ist daher ein wichtiger Bestandteil in vielen Cremes, Salben oder Lippenpflegestiften.

 

Bienenwachs zur Herstellung von Kerzen wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch Stearin und Paraffin verdrängt. Heute findet man Bienenwachskerzen vor allem in Bioläden oder auf Wochenmärkten. Dabei haben Kerzen aus Bienenwachs viele Vorteile. Bienenwachs ist ein rein natürlicher Rohstoff und so werden, im Gegensatz zu herkömmlichen Kerzen, keine im Wachs enthaltenen Schadstoffe in die Luft abgegeben. Stattdessen werden beim Verbrennen von Bienenwachs ätherische Öle freigesetzt, welche eine beruhigende Wirkung haben. Ein weiterer Vorteil ist die lange Brenndauer und da Bienenwachs heller brennt, kommt das Lichtspektrum der Flamme dem der Sonne am nächsten. Dies sorgt besonders an grauen, ungemütlichen Tagen für eine Wohlfühlatmosphäre in den eigenen vier Wänden.

 

Außerdem eignet sich Bienenwachs für die Pflege von Holzmöbeln. Das Wachs wirkt feuchtigkeitsspendend, schützt vor Austrocknung und Nässe, und verleiht dem Holz einen schönen Glanz. Dafür die Oberfläche mit dem Wachs polieren und gut einziehen lassen. Rückstände können einfach abgewischt werden.

 

 

Worauf du beim Kauf achten solltest

 

Mit dem Kauf von Produkten aus Bienenwachs, kannst du Imker unterstützen, die einen Beitrag zum Erhalt der bedrohten Honigbienen leisten. Es werden jedoch für die Gewinnung von Honig und Bienenwachs auch Bienen in Massenzucht gehalten. Diese Bienen leben unter unnatürlichen Bedingungen. Sie werden am Ausschwärmen gehindert, da dieses zu einer geringeren Honigproduktion führt und daher weniger Profit bringt. Ein zusätzliches Problem ist die Verunreinigung von Pflanzen mit Pestiziden. Dies führt zu einem fortschreitenden Bienensterben und die Pestizide gelangen auch in den Honig und das Bienenwachs.

 

Da ein Bienenvolk pro Saison nur ca. 1 Kilo Bienenwachs produziert, kannst du bei auffällig günstigen Produkten davon ausgehen, dass Wachs aus Massenproduktion verwendet wurde oder mit billigen Zutaten gestreckt wurde. Außerdem kannst du Bio-Wachs recht einfach anhand von Geruch und Farbe erkennen. Denn in der Massenproduktion wird das Bienenwachs unter hohem Druck und starker Erhitzung aus den Waben geschleudert, wobei der charakteristische Honigduft und die gelbe Farbe verloren gehen. Dem Wachs wird zwar anschließend Duft- und Farbstoffe hinzugefügt, dadurch entsteht aber ein parfümartiger, synthetischer Duft. Das Wachs aus Massenproduktion besitzt zudem oft einen unnatürlichen Glanz.

 

Achte deshalb darauf, dass du nur Produkte kaufst, für die Bienenwachs in Bio-Qualität verwendet wurde. Unsere Bienenwachskerzen und das reine Bienenwachs sind z.B. durch den Biokreis zertifiziert, welcher hinsichtlich der Schadstoffanalyse die höchsten Ansprüche stellt mit der niedrigsten Bemessungsgrenze (0,01 mg/kg) aller Bioverbände Am besten sollte dieses Bienenwachs auch aus der Region stammen, um unnötige Transportwege zu vermeiden. Nur so kannst du sicher gehen, dass die Imker*innen ihre Bienenvölker nicht ausbeuten. Imkereien, denen der Fortbestand der Bienenvölker am Herzen liegt, informieren außerdem mit großer Transparenz über die Herstellungsbedingungen, so dass man hier auf der sicheren Seite sein kann.

 

 

Fazit

 

Bienenwachs ist also zurecht ein Naturprodukt, das wieder voll im Trend liegt! Damit du zum Wohlergehen der kleinen Helfer beitragen kannst, lohnt es sich bei Produkten aus Bienenwachs die Hersteller und Produktionsbedingungen genauer unter die Lupe zu nehmen. Für jeden, der nicht vegan lebt, sind Produkte aus Bienenwachs zudem eine super Möglichkeit nachhaltiger und plastikfreier zu leben.

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